Zuchtperlen
Seit tausenden Jahren ziehen Perlen als Inbegriff von natürlicher Schönheit, Noblesse und als Insignum der Macht und des Reichtums Menschen in ihren Bann. Es waren Könige, Kaiser und hohe Priester, denen vorerst diese Exclusivitäten der Natur vorbehalten waren.Es gab sogar Herrscher, denen die Königin des Schmucks mehr wert zu sein schien, als ihr Staat. Sie stürzten sich für den Besitz einer besonderen Seltenheit in den wirtschaftlichen Ruin. Es wurden Gemächer, Senften und die Lieblingstiere reichlich mit Perlen geschmückt. Seit dem 19. Jahrhundert beschäftigen sich Menschen in aller Welt mit der Zucht von Perlen.
Um ein tieferes Verständnis fuer die Perlenzucht aufzubauen, ist es wichtig, zu wissen, dass es viele verschiedene Arten und Sorten von Zuchtperlen gibt. Diese widerum kommen aus den unterschiedlichsten Regionen unseres Erdballs und, wie könnte es anders sein, auch aus verschiedenen Arten von Austern.
Wichtigstes Zucht- und Handelszentrum ist Japan mit seinen vielen Inseln. Hier hat die wohl bekannteste Zuchtperle, die Akoya- Zuchtperle ihren Ursprung. Sie wird in der von den Japanern Akoya-gai genannten Auster (gai ist das japanische Wort für Auster) mit dem latainischen Namen Pinctada-Martensii gebildet. Eine andere begehrte Zuchtperle ist die Südseeperle. Sie ist besonders groß und entsteht in einer großen Auster namens Pinctada-Maxima. Diese Perle wird im Australischen Raum geschaffen.
Auch die Süßwasserperlen sind entgegen vieler unwissender Verkäufer echte Zuchtperlen. Sie entstehen, wie der Name aussagt, in Süßwasseraustern und sind ganz bestimmt nicht allgemein minderwertig. Auch bei dieser Perlenart gibt es besonders große und farbenfrohe Exemplare, welche von exquisiter Qualität und hohem Wert sind.
Zuchtperlen sind, auch wenn Ihre Entstehung letztendlich durch den Menschen iniziiert wird, echte Naturprodukte. Durch einen operativen Eingriff in die Auster wird diese dazu angeregt, um einen implantierten Kern aus Perlmut eine Tasche aus perlmutproduzierendem Mantelgewebe zu bilden. Schicht um Schicht, vergleichbar etwa mit einer Zwiebel, legt die Auster nun um den für sie erkannten Eindringling natürliches Perlmut. Hierbei hat der Züchter nur wenige Möglichkeiten, auf die Perlbildung Einfluß zu nehmen. Farbe, Oberfläche und Lyster bestimmt die Auster allein. Naturfarbene Zuchtperlen sind jede für sich absolute Unikate.

Eine Pionierrolle bei der Perlenzucht nimmt die japanische Firma MIKIMOTO ein. Ihr Gründer, Kokichi Mikimoto, trug maßgeblich zur Entwicklung der Zuchtperlindustrie in Japan und der ganzen Welt bei.

Wenn Sie mehr über Zuchtperlen erfahren wollen, besuchen Sie doch einmal www.berlin-juwelier.de oder www.perlen.de .

Foto: Gellner
 

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Zuchtperlen

Michael   Uhlig

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